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Aktionstag „Kommunen am Limit“

Kommunale Spitzenverbände hatten zum Aktionstag aufgerufen – Verwaltungsgemeinschaft Volkach setzt Zeichen – Forderung nach wirksamen Maßnahmen gegen die Finanzkrise

Bundesweit haben sich am Montag Städte, Landkreise und Gemeinden am Aktionstag „Kommunen am Limit“ beteiligt, um auf die bundesweite dramatische kommunale Finanzsituation aufmerksam zu machen. Auch die Verwaltungsgemeinschaft Volkach mit den drei Mitgliedskommunen Nordheim am Main, Sommerach und Volkach hat ein Zeichen gesetzt. 

Die drei kommunalen Spitzenverbände – Deutscher Städtetag, Deutscher Landkreistag und Deutscher Städte- und Gemeindebund – hatten gemeinsam zu diesem Aktionstag aufgerufen und fordern von Bund und Ländern, entschlossen zu handeln und wirksame Maßnahmen gegen die kommunale Finanzkrise zu ergreifen. 

„Unsere Kommunen leisten jeden Tag viel: Wir investieren in Schulen, Kitas, Feuerwehren, Schwimmbäder, Straßen, Kultur und Lebensqualität“, so Volkachs Erster Bürgermeister und Vorsitzender Verwaltungsgemeinschaft, Heiko Bäuerlein. „Gleichzeitig geraten die kommunalen Haushalte bundesweit immer stärker unter Druck. Die Schere zwischen Aufgaben und Finanzierung geht zunehmend auseinander.“

„Wir wollen nicht jammern, sondern auf die angespannte Lage aufmerksam – äußeres Zeichen dafür ist das schwarz-gelbe Band am Marktbrunnen in Volkach, stellvertretend für unsere „Baustellen“ in den drei Kommunen der VG Volkach“, so die beiden Bürgermeisterinnen, Sibylle Säger (Nordheim am Main) und Elisabeth Drescher (Sommerach). Die drei Kommunenchefs sind sich einig: Es stehen weitere wichtige Investitionen an und damit die hohe Lebensqualität an der Mainschleife erhalten bleibt, benötigen die Kommunen eine verlässliche und auskömmliche Finanzierung. 

Die drei kommunalen Spitzenverbände, die zu diesem Aktionstag aufgerufen haben, fordern deshalb von Bund und Ländern: Die kommunale Finanzkrise ist nicht abstrakt. Sie ist sehr konkret vor Ort spürbar. Bund und Länder müssen handeln, damit der Staat vor Ort für seine Bürgerinnen und Bürger handlungsfähig bleibt.

 

(Veröffentlicht am 23.06.2026, Text/ Foto: Katja Eden)