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Hass und Hetze im Netz

Bayern kooperiert mit Baden-Württemberg: Meldestelle REspect! - BürgerInnen können Hate Speech ab sofort online melden

Hass und Hetze im Netz sind ein wachsendes Problem für die Gesellschaft. Das Internet spielt eine immer größere Rolle im sozialen Leben zahlreicher Menschen und Rechtsverletzungen, die online begangen werden, sind genauso zu ahnden wie jene in der analogen Welt.

Laut Bayerns Justizminister Georg Eisenreich nimmt die Hasskriminalität in der digitalen Welt weiter zu: "2.317 Verfahren haben die 22 Hate-Speech-Sonderdezernate der bayerischen Justiz vergangenes Jahr geführt. Das waren 41 Prozent mehr als im Vorjahr. Hass und Hetze haben ein erschreckendes Ausmaß angenommen.“

Bayern kooperiert seit neuestem mit der Meldestelle REspect! des Demokratiezentrums Baden-Württemberg, welches im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, sowie vom Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg gefördert wird. Über die Meldestelle www.meldestelle-respect.de können ab sofort auch alle Bürgerinnen und Bürger aus Bayern Hass und Hetze im Netz ganz einfach online melden. Die Inhalte werden anschließend auf strafrechtliche Relevanz überprüft und, sofern die Meldung berechtigt ist, bei der Polizei angezeigt bzw. ein Löschantrag beim jeweiligen Provider gestellt. Jede meldende Person erhält danach eine qualifizierte Rückmeldung sowie Informationen darüber, welches Beratungsangebot hilfreich sein könnte (sog. Verweisberatung).

Konkrete Handlungsempfehlungen zum Umgang mit Hate Speech findet man unter www.bayern-gegen-gewalt.de


(Veröffentlicht am 09.08.2022, Text: K.Eden, Foto: Pixies über Pixabay)