Volkacher Rathaus ab 20. Juli 2020 wieder für den Parteiverkehr geöffnet

Aus der aktuellen Corona-Krisensitzung: Es gelten Maskenpflicht und Abstandsregel

In ihrer jüngsten Corona-Krisensitzung hat die Stadtverwaltung beschlossen, das Volkacher Rathaus ab Montag, 20. Juli 2020, zu den üblichen Zeiten wieder für den Parteiverkehr zu öffnen. Im gesamten Haus gelten Maskenpflicht und die bekannten Abstandsregeln!

Ab dem 20.7. 2020 können die BürgerInnen wieder OHNE vorher vereinbarten Termin ins Rathaus und dort vor allem ins Bürgerbüro kommen. Wer jedoch ins Standesamt möchte, benötigt nach wie vor einen Termin aufgrund des erhöhten zeitlichen Beratungsbedarfs. So können Wartezeiten vermieden werden. Termine, die zwischenzeitlich für den Besuch im Bürgerbüro ausgemacht wurden, bleiben natürlich bestehen.

Der Wartebereich für die Besucher des Rathauses befindet sich in der Diele im 1. Stock. Auch hier muss die Abstandsregel eingehalten werden. Der hintere Bereich (nach der Glastür) wird zu einer Art Familienbereich, in dem sich mehrere Personen eines Haushaltes aufhalten und warten bzw. durch das Schalterfenster mit den Mitarbeiterinnen des Bürgerbüros sprechen können. Durch die geschlossene Glastür wird der Datenschutz bzw. die Privatsphäre gewährleistet.

Info-Tafeln weisen die Besucher auf die Regelungen hin. „Wir freuen uns, das Rathaus unseren BürgerInnen wieder zugänglich machen zu können. Jedoch ist es unumgänglich sich an die Maskenpflicht und Abstandsregel zu halten – für die eigene Gesundheit ebenso wie für die MitarbeiterInnen der Verwaltung“, appelliert Volkachs Erster Bürgermeister Heiko Bäuerlein an die BesucherInnen.

Das Volkacher Rathaus ist zu folgenden Zeiten für den Parteiverkehr geöffnet: Allgemeine Verwaltung Montag mit Freitag von 8 bis 12 Uhr, Donnerstag 13.30 bis 18 Uhr; Bürgerbüro zusätzlich noch dienstags von 13.30 bis 16 Uhr; Musikschule & VHS zusätzlich noch donnerstags von 14 bis 17 Uhr.

Die Stadt Volkach baut ihr digitales Angebot weiter aus. Per Mausklick kommt man jederzeit ins virtuelle Bürgerbüro und zu den wichtigsten Servicebereichen.

Die Corona-Pandemie in Volkach

Verwaltung hat Maßnahmen zum Schutz von Bürgern und Mitarbeitern ergriffen

Die Corona-Pandemie ist noch nicht vorbei. In den vergangenen Wochen und Monaten hat die Verwaltung verschiedene Maßnahmen ergriffen, um Bürger und Mitarbeiter gleichermaßen zu schützen, aber auch umfassend zu informieren. Hier kommt ein Überblick welche kommunale Einrichtung wie agiert hat:

Communitymasken-Gebot in der Volkacher Altstadt

Weitere Maßnahmen der Verwaltung zum Gesundheitsschutz von Bürgern und Besuchern

Volkachs Erster Bürgermeister Heiko Bäuerlein (links) geht zusammen mit Tourismuschef Marco Maiberger mit Community-Maske auf Abstand.

Corona und seine Auswirkungen auf das öffentliche Leben – dieses Thema beschäftigt die Stadt seit Wochen und sie hat Konzepte entwickelt, um möglichst allen Interessen – sei es von Bürgerseite, als auch von Handel und Gastronomie – gerecht zu werden. In Abstimmung mit dem Landratsamt Kitzingen und der Polizei wurden jetzt neue Schritte für die künftige Vorgehensweise entwickelt.

„Wir beschäftigen uns schon seit geraumer Zeit sehr intensiv mit der Problematik Corona, Abstandsregel und Schutz für unsere BürgerInnen und Gäste“, betont Erster Bürgermeister Heiko Bäuerlein, der hinzufügt, dass „wir zwar einerseits an die Eigenverantwortung der Menschen appellieren, aber gleichzeitig - auch auf Bitten des Landratsamtes - weiterführende Schritte zum Schutz von uns alle ergreifen. Wir haben uns intensiv mit den Fachbehörden ausgetauscht und möchten mit praktikablen Maßnahmen einen aktiven Beitrag zum geforderten Gesundheitsschutz mit dem nach wie vor geltenden Abstandsgebot leisten. Wir möchten positiv um Verständnis für die Maßnahmen werben und alle Besucher/innen in der Altstadt ‚mitnehmen’.“

So wurde eine Änderung des Marktplatz-Bewirtungskonzeptes vereinbart: Weinfässer, die bisher als Stehtischersatz fungierten, werden gegen Tische und Stühle ausgetauscht, um die Situation bei großem Andrang weiter zu entzerren und die Abstandsregelung von 1,5 Meter besser einhalten zu können. Es gilt am Marktplatz der Grundsatz: Nur wer einen Sitzplatz in einer Außenbewirtungsfläche hat, bekommt auch etwas zu trinken bzw. wird bedient. Auch sollen die Stufen beim Marktbrunnen frei bleiben. Das Kinderkarussell vor dem Rathaus wird nur noch bis Mittwochabend seine Runden drehen, danach wird es abgebaut.

Zudem wird die Stadt den Einsatzbereich des Sicherheitsdienstes ausweiten, um die Besucher/innen in der gesamten Altstadt mit verschiedenen Maßnahmen an die geltenden Regeln zu erinnern. Daher wird es für die Altstadt bei starker Besucherfrequenz ein so genanntes Communitymasken-Gebot geben, auf das neue Schilder und Banner im gesamten Stadtbereich sowie Flyer und Security-Personal deutlich hinweisen werden. Die Abstandsregelung werde auch künftig erhalten bleiben, sind sich die Fachbehörden sicher, daher ist es umso wichtiger sich selbst, aber auch andere Menschen mithilfe der Masken zu schützen. Zum Tragen kommen wird dieses Gebot wohl vor allem an den Feiertagen und am Wochenende, wenn Volkach verstärkt das Ziel von Besucher/innen ist. Wegen der noch bestehenden Corona- Beschränkungen ist dieses Gebot das momentan mildeste Mittel, um die Hygieneforderungen umzusetzen.

Obwohl das gemeinsam erarbeitete Außenbewirtschaftungskonzept seitens der Gastronomie gut umgesetzt wird, erinnert die Stadt die Gastronomen vor dem verlängerten Wochenende in einem Brief daran nicht nachzulassen und weiterhin für die Einhaltung der Hygiene-Vorgaben und Abstandregeln auf den Freischankflächen zu sorgen. Bei Verstößen müssen die Gastronomiebetriebe mit Konsequenzen rechnen. „Wir haben professionelle Gastronomen auf die ich vertraue. Sie führen mit viel Verständnis Ihren Betrieb, daher wird dies bestimmt nicht notwendig sein“, betont Erster Bürgermeister Heiko Bäuerlein.

Auf Zustimmung seitens des Landratsamtes Kitzingen stieß Volkachs neues Konzept zu den Stellflächen von Wohnmobilen am Volkacher Mainufer. Es wird neben den bisherigen Stellflächen eine Neuordnung von Flächen geben, die markiert sind, um die Abstände zu wahren. Sobald diese Flächen belegt sind, gilt der Stellplatz als ausgebucht. Ein Platzwächter wird dies stichprobenartig zusammen mit der kommunalen Verkehrsüberwachung im Auge behalten, die Zahlung der Parkgebühren wird natürlich auch überprüft. Der hintere Teil der Mainlände ab dem Kanuverleih Waterwalker bis zum Beginn des Mainkanals ist mit sofortiger Wirkung für Wohnmobile gesperrt; es sind Ausweichplätze an der Mainschleifenhalle sowie in der Fahrer Straße vorgesehen, die entsprechend ausgeschildert werden.

Die Stadt wird außerdem in den sozialen Medien mit einem eigenen Videoclip unter dem Motto „Volkach ist mit Abstand am Schönsten“ an Gäste und Einheimische appellieren trotz aller Lockerungen den Gedanken an die Corona-bedingten Hygiene- und Abstandsregeln bei einem Altstadtbummel nicht zu vergessen.

Altstadt Volkach - Verhaltensregeln zum Schutz vor Corona!

Volkacher Brunnenschoppen bleibt trotz Corona möglich

Das Zauberwort heißt Gesamtkonzept „Außenbewirtschaftung in der Altstadt“

Foto: Julius Straub

Die Gastronomie in Volkach steht in den Startlöchern: Am Montag, 18. Mai, startet die Außenbewirtschaftung. Die Verwaltung hat in dieser Woche alle Volkacher Gastronomen eingeladen um ein Gesamtkonzept zum Thema „Außenbewirtschaftung in der Altstadt in Corona-Zeiten“ zu erarbeiten. Dieses wird dem Volkacher Stadtrat baldmöglichst vorgestellt.

Einig sind sich alle Beteiligten darin, dass Volkach in dieser Saison aufgrund der beschränkten Reisemöglichkeiten ins Ausland zusätzliche Gäste empfangen wird. Die erste Bewährungsprobe steht hierfür ab Christi Himmelfahrt an. Corona und seine Infektionsentwicklung dürfen dabei nicht vergessen werden, da sonst restriktive Maßnahmen ergriffen werden könnten. Erster Bürgermeister Heiko Bäuerlein stellte klar, dass die Stadt die Verantwortung für alle Bewohner habe. Es geht um die Gesundheit! Außerdem sei es bei diesem Konzept immens wichtig, die Bedürfnisse von Anwohnern, Handel, aber auch von Gastronomen und Gästen zu berücksichtigen und möglichst alles unter einen Hut zu bekommen.

Die Gastronomie muss im Innen- und Außenbereich gemäß den Vorgaben der Bayerischen Staatsregierung auf einen Abstand von 1,50 Meter achten. Auf der bisher genehmigten Fläche wären somit viel weniger Tische möglich. Deshalb sieht der gemeinsam erarbeitete „Fahrplan“ für die Gastronomie wie folgt aus:
Es wird diskutiert und geprüft, ob die Außenbewirtschaftungsflächen in der Hauptstraße erweitert werden können, damit wenigstens das bereits vorhandene Tischangebot auch weiterhin möglich ist. Dafür reichen die interessierten Gastronomiebetriebe bis Dienstag, 19. Mai, einen Antrag mit einem Gesundheitskonzept, eine Flächen-Skizze und die schriftliche Einwilligung der Nachbarn (so vor deren Haus Tische und Stühle aufgestellt werden) bei der Stadt ein. Diese prüft dann bei einem Ortstermin die Machbarkeit und abschließend entscheidet der Stadtrat über das Gesamtkonzept. „Alles ist denkbar, wir bleiben gemeinsam am Ball, was funktioniert, kann beibehalten werden, was nicht funktioniert, muss überdacht und entsprechend geändert werden. In diesen Zeiten ist nichts in Stein gemeißelt, sondern ein dynamischer Prozess“, so Bürgermeister Heiko Bäuerlein weiter.

Kernthema ist natürlich der von vielen Volkachern und Gästen liebgewonnene Brunnenschoppen. In der üblichen Ausschank- und Genussform am Marktbrunnen ist dieser in Corona-Zeiten derzeit leider auf keinen Fall möglich. Aus diesem Grund gibt es ein eigenes Konzept für den Marktplatz, damit Weinfreunde auch weiterhin in den Genuss eines Glas Weins und des Treffpunkts kommen. Die Stadt stellt den ansässigen Gastronomen sogenannte Bewirtungszonen zur Verfügung. Diese werden mit Tischen mit Sitzgelegenheit oder mit Stehtischen mit dem nötigen Abstandsgebot bestückt. Für die Umsetzung sind ausschließlich die Gastronomen verantwortlich. Für den Gast gilt: Nur wer einen Platz an einem Tisch hat, bekommt auch etwas zu trinken. Die Selbstbedienung ist aktuell nicht mehr möglich. Jeder Gast muss laut bayernweit geltendem Hygieneplan seine Adresse hinterlassen, damit im Fall der Fälle eine Infektionskette nachverfolgt werden kann. Dies gilt nicht nur für den gastronomischen Innen-, sondern eben auch für den Außenbereich. Die Gastronomen verpflichten sich keine gekühlten Getränke „to Go“ zu verkaufen. Damit soll der „Brunnenschoppen“ nur an den Tischen möglich sein. Es werden auch keine Becher verkauft bzw. ausgegeben. Kunden können maximal ungekühlte Getränke in Flaschen für den Genuss zu Hause erwerben.

„Es handelt sich um einen Testlauf. Auf die Bedienungen kommt eine große Herausforderung zu. Wir hoffen auf das Verständnis und die Unterstützung der Gäste, nur gemeinsam kann es funktionieren“, erklärt Tourismuschef Marco Maiberger. In enger Zusammenarbeit mit den städtischen Behörden und dem Amt für öffentliche Ordnung beim Landratsamt Kitzingen hat man an diesem Konzept gefeilt.

Mehr Fläche für Außengastronomie in der Altstadt bedeutet natürlich auch, dass sich alle Beteiligten Gedanken über neue Fahrradparkplätze machen müssen. Der Marktplatz ist dabei nur ein markanter Punkt im Stadtbild. Die Verwaltung hat die Gastronomie gebeten, sich im Zuge der Antragsstellung ebenfalls Gedanken über zusätzliche Fahrrad-Stellplätze zu machen und Vorschläge zu unterbreiten. Ziel ist es zeitgleich ein Fahrradkonzept für Volkachs Altstadt zu bekommen. Zusätzlich soll bei einem möglichen Wegfall von Parkflächen eine Ausgleichsfläche für Anwohnerparken geschaffen werden. Die Konzeption muss auch diesen Punkt berücksichtigen. Vorschläge wird es in knapp einer Woche zu sehen geben.

Unser soziales Bayern: Wir helfen zusammen!

Bildquelle: StMAS

 

Die vom Sozialministerium gemeinsam mit den Bayerischen Wohlfahrtsverbänden und den Bayerischen Kommunalen Spitzenverbänden ins Leben gerufene Initiative „Unser Soziales Bayern: wir helfen zusammen!“ ruft vor allem zur Unterstützung für ältere Menschen auf. Füreinander da sein, ist nun das Gebot der Stunde. Mit dieser Iniative möchte das Bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales einfach und unkompliziert den älteren Mitbürgern Hilfe und Unterstützung anbieten. Weitere Infos unter www.unser.soziales.bayern.de

Schnell und sicher kommunizieren

Digitale Kommunikation mit der Verwaltungsgemeinschaft Volkach

Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie ist es zwingend erforderlich, dass Bürgerinnen und Bürger, aber auch Unternehmen schnell, einfach und unbürokratisch auf digitalem Weg mit der öffentlichen Verwaltung in Kontakt treten können. Daher bietet das Bundesland Bayern ein sicheres Kontaktformular über den Behördenwegweiser des Freistaates, das BayernPortal, an.

Auch mit der Verwaltungsgemeinschaft Volkach und deren Mitgliedsgemeinden (Gemeinde Nordheim am Main, Gemeinde Sommerach, Stadt Volkach) ist eine gesicherte elektronische Kommunikation möglich. Der Zugang erfolgt über das BayernPortal (www.freistaat.bayern.de) oder über die Verlinkung „Behördenwegweiser“ auf der jeweiligen Homepage. Dort kann eine BayernID beantragt werden, die den gesicherten elektronischen Zugang ermöglicht. Darüber hinaus hält das BayernPortal umfangreiche Informationen für die Bürger und Unternehmen bereit.

Mainschleife to go

Sie möchten die heimische Gastronomie unterstützen? Kein Problem, auf unserer Facebook Seite „Volkacher-Mainschleife.de“ finden Sie unterschiedliche Speisenangebote zum Mitnehmen. Profitieren Sie von der großen Vielfalt.

Unter nachfolgendem Link kommen Sie direkt auf die Facebook-Seite "Volkacher-Mainschleife.de"

https://www.facebook.com/volkacher.mainschleife/

Informationen des Gewerbeverbands Volkacher Mainschleife

Der Gewerbeverband Volkacher Mainschleife veröffentlicht unter nachfolgendem Link auf einer Sonderseite der Gewerbeverbands-Homepage die Informationen seiner Mitglieder tagesaktuell zu Öffnungs-, Service- und Beratungszeiten sowie Lieferservice und ähnliche Infos anlässlich der Coronakrise.

https://gewerbeverband-volkach.de/coronakrise-wir-sind-fuer-sie-da/

 

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